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13-06-2007: Entschließung der CESI zur Chancengleichheit: Bildung nimmt Schlüsselrolle ein

In einer kürzlich verabschiedeten Entschließung zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007" kommt die CESI zu dem Ergebnis, dass die Bildung eine Schlüsselrolle spielt, wenn es darum geht, die Chancengleichheit in der Gesellschaft zu gewährleisten.
Das Schulsystem muss es nach Ansicht der CESI einem Kind aus einem benachteiligten Umfeld ermöglichen, eine seinen Fähigkeiten angemessene Laufbahn zu verfolgen. Generalsekretär Helmut Müllers erklärte hierzu: "Die Ausbildung im Kindesalter - vor allem in der Vorschule und in der Grundschule - kann dazu beitragen, die Chancen der schwachen Schüler im Bildungssystem zu verbessern. Auch eine gute Ausbildung nach der Schule wirkt sich nicht nur positiv auf das spätere Einkommen aus, sondern reduziert auch das Risiko von Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung."
Die CESI fordert ferner, gegen die in weiten Teilen Europas immer noch zu beobachtende Ausgrenzung von jungen Menschen mit körperlichen Behinderungen aus dem allgemeinen Schulbetrieb anzugehen, um den Betroffenen gleiche Bildungschancen zu bieten. "Die erforderlichen Baumaßnahmen und notwendigen technischen Installationen sind vorzunehmen, damit jede allgemeinbildende Schule ihren Schülern einen barrierefreien Zugang ermöglichen kann", betonte der Generalsekretär der CESI.
Der Bereich der Fort- und Weiterbildung ist nach Ansicht der CESI ebenfalls durch Ungleichheiten gekennzeichnet. Je höher der Bildungsstand einer Person ist, desto eher neigt diese dazu, sich weiterzubilden. Dies hat zur Folge, dass die Fort- und Weiterbildung die Ungleichheiten im Bildungsbereich eher noch fördert anstatt sie zu verringern. "Tatsächlich gibt es in vielen Unternehmen eine Tendenz, in das Personal zu investieren, welches bereits über einen hohen Bildungsstand verfügt. Diesen Trend müssen wir dringend umkehren, um die Beschäftigungsfähigkeit der gering Qualifizierten nachhaltig zu verbessern", so Helmut Müllers abschließend.

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