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10-02-2006:
Dienstleistungsrichtlinie - CESI appelliert an das Europäische Parlament:
"Liberalisierung - ja, Sozialdumping, nein" Angesichts der am 16. Februar 2006 im Europäischen Parlament stattfindenden Abstimmung über die sog. Dienstleistungsrichtlinie erneuerte die CESI ihren Appell an die Parlamentarier, die Arbeitnehmerinteressen angemessen zu berücksichtigen. Generalsekretär Helmut Müllers und Präsident Valerio Salvatore richteten hierzu ein gemeinsames Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament, in dem sie noch einmal die drei Hauptforderungen der CESI zusammenfassten: 1. den Ausschluss der Leistungen der Daseinsvorsorge, 2. den Ausschluss der Gesundheitsdienste und 3. die Abschaffung des Herkunftslandsprinzips. Hierzu erklärte Helmut Müllers: "Die Debatten der vergangenen Wochen waren z.T. emotional sehr aufgeladen. Die unabhängigen Gewerkschaften halten die Vorschläge der Berichterstatterin Evelyne Gebhardt nach wie vor für einen ausgewogenen Kompromiss. Die Liberalisierung des Dienstleistungssektors würde einerseits ein nicht unerhebliches Wachstumspotenzial freisetzen. Andererseits wäre dem Sozialdumping ein Riegel vorgeschoben." Müllers weiter: "Die Arbeitnehmer Europas - die CESI vertritt immerhin ungefähr acht Millionen von Ihnen - erwarten ein klares Signal aus dem Europäischen Parlament. Eine starke soziale Dimension ist im europäischen Einigungsprozess unabdingbar, damit die Menschen wieder mehr Vertrauen in Europa und seine Institutionen finden." |
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