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13-06-2005:
Meilenstein auf dem Weg zu einem sozialen Dialog in der öffentlichen
Zentralverwaltung Am 10. Juni 2005 traf die gemeinsame Gewerkschaftsdelegation von CESI und EGÖD in Mondorf-les-Bains (Luxemburg) mit den Generaldirektoren für den öffentlichen Dienst zusammen. Es war das erste gemeinsame Auftreten beider Gewerkschaften gegenüber den Generaldirektoren der 25 EU-Mitgliedstaaten. Zentrales Thema des Treffens waren die Perspektiven für die Weiterentwicklung der bislang informellen Treffen hin zu einem strukturierten sozialen Dialog mit der Möglichkeit, europaweit geltende Vereinbarungen für die öffentlich Bediensteten abzuschließen. Die Generaldirektoren begrüßten - ebenso wie ihre Minister zwei Tage zuvor - die Formierung der gemeinsamen, pluralistischen Gewerkschaftsdelegation. Sie bekräftigten ihre Absicht, den sozialen Dialog zu stärken und zu prüfen, wie die Arbeitgeber an einem sozialen Dialog teilnehmen könnten. Der Generalsekretär der CESI Helmut Müllers sprach nach dem Treffen von einem historischen Tag für die CESI: "Seit ihrer Gründung hat die CESI für den Gewerkschaftspluralismus und die Beteiligung am sozialen Dialog gekämpft. Nun steht sie kurz vor der Anerkennung als europäischer Sozialpartner. Das am 2. Februar 2005 unterzeichnete Kooperationsabkommen mit dem EGÖD und das heutige Treffen sind für die CESI Meilensteine auf diesem Weg. Nun sind jedoch erst einmal die Minister und Generaldirektoren am Zug. In einigen Mitgliedstaaten ist durchaus noch Überzeugungsarbeit zu leisten." Müllers weiter: "Unser Dank gilt der luxemburgischen Ratspräsidentschaft, die maßgeblich zu den Fortschritten der letzten Monate beigetragen hat. Wir hoffen, dass diese positive Arbeit unter der britischen Präsidentschaft fortgesetzt wird und sind zuversichtlich, bald konkrete Ergebnisse vorweisen zu können." Der vierköpfigen Delegation der CESI gehörten neben Müllers noch Romain Wolff (CGFP, Luxemburg), Frank Stöhr (dbb, Deutschland) sowie Christian Chapuis (FP-CGC, Frankreich) an. |
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