Aktuell   Archiv   Newsletter   Presse

 
 

03-12-2004: 4. ordentlicher Kongress - CESI geht gestärkt in die Zukunft
 


Der neue geschäftsführende Vorstand


Die Delegierten

Mit großem Erfolg hat die Europäische Union der unabhängigen Gewerkschaften CESI am 3. Dezember 2004 in Brüssel ihren 4. ordentlichen Kongress abgehalten. Er stand unter dem Motto „Solidarität in einem erweiterten Europa“.
Der Vormittag stand im Zeichen der Wahl eines neuen geschäftsführenden Vorstands. Mit großer Mehrheit wählten die 100 Delegierten Valerio Salvatore (CONF.S.A.L., Italien) erneut zum Präsidenten der CESI. Auch der Generalsekretär Helmut Müllers wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Vizepräsidenten sind Christian Chapuis (FP-CGC, Frankreich), Rainer Dumont du Voitel (FFPE, Europa), Domingo Fernández Veiguela (CSI-CSIF, Spanien), Jörg Hebsacker (CGB, Deutschland), Wieslaw Siewierski (FZZ, Polen) sowie Romain Wolff (CGFP, Luxemburg). Schatzmeister ist Frank Stöhr (EULOS, Europa). Künftig ist auch der Präsident der Akademie Europa Peter Heesen (dbb, Deutschland) Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.
Am Nachmittag berieten die Teilnehmer zahlreiche Anträge. In diesen bezieht die CESI Stellung zu Themen wie z.B. der Lissabon-Strategie, der Bildungspolitik, der „Bolkestein-Richtlinie“, den Europäischen Betriebsräten, der Schwarzarbeit, der Daseinsvorsorge und der kommunalen Selbstverwaltung.
Nach Aussage des Generalsekretärs geht die CESI gestärkt aus diesem Kongress hervor: „Mit der neuen Führung und den verabschiedeten Anträgen gibt die CESI klare Antworten auf die gewerkschaftlichen Herausforderungen in einem erweiterten Europa. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, beweist die Zusage der Europäischen Kommission, die CESI künftig verstärkt in den sozialen Dialog einzubinden. Die CESI ist damit vorangekommen auf dem Weg zu einem anerkannten Sozialpartner. Dies ist ein historischer Wendepunkt in unserer gewerkschaftlichen Arbeit“, so Helmut Müllers.

zurück