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14-10-2004:
Große Skepsis bei der USSP/CESI
im Hinblick auf das Weißbuch zu
Diensten von allgemeinem Interesse
Mit
großer Skepsis sieht die USSP/CESI, der Zusammenschluss der Gewerkschaften
des öffentlichen Sektors der CESI, die Vorschläge zu den Diensten von
allgemeinem Interesse, die die Europäische Kommission im Frühjahr in ihrem
Weißbuch vorgelegt hat.
Gemäß Klaus Geiser, Berichterstatter zur Daseinsvorsorge und
Vizepräsident der USSP/CESI, dürfe das Wettbewerbsrecht der
Daseinsvorsorge nicht übergeordnet werden. Dies hätten bereits die
zahlreichen Reaktionen auf das Grünbuch im letzten Jahr bewiesen. "Es ist
bedauerlich, dass die Kommission dies in ihrem Weißbuch nicht berücksichtigt
hat", so Geiser. "Die Kommission hat einen vermeintlichen Konsens festgestellt,
der darauf abzielt, ein harmonisches Miteinander von Marktmechanismen und
Gemeinwohlaufgaben sicherzustellen. Solch einen Konsens kann die USSP/CESI nicht
erkennen."
Weite Bereiche der Daseinsvorsorge sind aus Sicht der unabhängigen
Gewerkschaften mit dem Wettbewerb und einer Marktöffnung nicht
vereinbar. Darüber hinaus würden die von der Kommission avisierten
Transparenzregeln im Zweifelsfall die kommunale Selbstverwaltung in Frage
stellen. "Diese Gefährdung kann von der USSP/CESI aufgrund des hohen
Stellenwerts, den sie der kommunalen Selbstverwaltung beimisst, auf
keinen Fall akzeptiert werden", unterstreicht der Vizepräsident der USSP/CESI.
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