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23-09-2004: Bericht "Beschäftigung in Europa": Die EU kann und muss die Beschäftigung fördern und dabei auf den richtigen Policymix setzen
Die EU läuft Gefahr, die beschäftigungspolitischen Ziele zu verfehlen, die sie sich in Lissabon gesetzt hat und bis 2010 realisieren wollte. Eine Forcierung der Arbeitsmarktreformen kann die EU jedoch wieder auf Kurs bringen. Zu diesem Schluss gelangt die Europäische Kommission in ihrem diesjährigen Bericht „Beschäftigung in Europa“, der heute veröffentlicht wurde. Die moderate Erholung des Wirtschaftswachstums im Jahr 2003 hat sich noch nicht in der Schaffung von mehr Arbeitsplätzen in der EU niedergeschlagen. Die Arbeitsmarkt-Performance der Mitgliedstaaten fällt jedoch unterschiedlich aus. Einige Mitgliedstaaten haben die USA in der Schaffung von Arbeitsplätzen überholt. Die Beschäftigungslücke zwischen der EU und den USA im Dienstleistungssektor hat sich zwar verringert, doch besteht hier offenbar nach wie vor ein erhebliches unausgeschöpftes Arbeitsplatzschaffungspotenzial. Die erweiterte EU hat gute Chancen, aus der Globalisierung Nutzen zu ziehen, wenn sie sich im Rahmen der Beschäftigungsstrategie verstärkt darum bemüht, den richtigen Policymix zu finden.
Der Bericht ist
abrufbar unter:
http://europa.eu.int/comm/employment_social/employment_analysis/employ_2004_de.htm |
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