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30-06-2004: Arbeitszeitverlängerung bei Siemens: CESI lehnt Verallgemeinerung ab

 

Im besonderen Fall des deutschen Unternehmens Siemens hat sich die CESI kürzlich für die Vereinbarung zur Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden ausgesprochen, um Arbeitsplätze zu sichern und eine Verlagerung des Unternehmens zu verhindern.
"Eine Verallgemeinerung dieser Art von Vereinbarung lehnt die CESI jedoch kategorisch ab, da sie einen sozialen Rückschritt bedeuten würde", unterstreicht der Generalsekretär der CESI, Helmut Müllers. "Eine Verlängerung der Arbeitszeit an sich bietet keine Garantie, weder für den Erhalt von Arbeitsplätzen, noch für den Standorterhalt." Dieses hätten, so Müllers, Beispiele wie Renault, Sabena oder Marks&Spencer in der Vergangenheit bewiesen. "Es kann also nur um Vereinbarungen auf lokaler Unternehmensebene gehen, die von entsprechenden Garantien begleitet werden", betont der Generalsekretär.
Die CESI vertritt die Ansicht, dass die Dauer der Arbeitszeit nur einer von vielen Wettbewerbsfaktoren ist, die berücksichtigt werden sollten, so z.B. die Ausbildung, die Forschung, die Qualität der öffentlichen Infrastruktur sowie das Steuersystem und die Höhe der Unternehmensabgaben. In diesen Bereichen müssten auch die Arbeitgeber sowie die öffentlichen Verwaltungen Anstrengungen unternehmen.
 
 


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