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10-03-2004:
Bildungssysteme
reformieren, um die Lissabon-Strategie erfolgreich umzusetzen
In
einer Stellungnahme vom 10. März 2004 zum Stand der Umsetzung der
Lissabon-Strategie hinterfragt die CESI kritisch die bisherigen Reformen im
Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung. Angesichts
der Tatsache, dass bei der aktuellen Geschwindigkeit der Reformen die in
Lissabon festgelegten Ziele nicht erreicht werden können, fordert
die CESI die
Kommission und die Mitgliedsstaaten auf,
die Ziele und deren Umsetzung zu überprüfen, ohne dass dabei die Qualität der
Ergebnisse auf
der Strecke bleibt.
"Es
wäre wünschenswert, dass sowohl mehr
öffentliche als auch private Mittel
zur Verfügung stünden", so der Generalsekretär der CESI Helmut
Müllers.
In diesem Zusammenhang fordert die CESI, dass die Mitgliedsstaaten bei Bedarf
auf die europäischen Sonderfonds zurückreifen. "Wichtig ist aber
vor allem, dass die vorhandenen Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden",
so Müllers weiter. Zur
Belebung des Lissabon-Prozesses im Bereich der Bildung betont die CESI
die
Notwendigkeit des verstärkten Sprachenunterrichts. Weiterhin begrüßen
die unabhängigen Gewerkschaften die Bestrebungen der Kommission, den Lehrerberuf
angesichts der tiefgreifenden Veränderungen bis zum Jahr 2010 attraktiver zu
gestalten.
Um das lebenslange Lernen zu fördern, empfiehlt die CESI weiterhin den
verstärkten Einsatz von Kommunikationstechnologien. Die
Stellungnahme steht in
der Rubrik "Dokumente"
zum
Download bereit.
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