|
12-12-2003: Sitzung
des geschäftsführenden Vorstandes und des Vorstandes
Am
12. Dezember 2003 tagten der geschäftsführende Vorstand und der Vorstand
der CESI in Brüssel. Neben dem Arbeitsprogramm für das Jahr 2004 wurden
verschiedene Stellungnahmen verabschiedet.
-
In
einer Antwort auf eine Mitteilung der EU-Kommission zur Portabilität
von ergänzenden Rentenansprüchen sprach sich die CESI für die
Verabschiedung einer Richtlinie des Rates aus, die einen verlässlichen
Rahmen schaffen und sich auf alle Formen der betrieblichen
Altersversorgung erstrecken sollte. Wichtige Voraussetzung hierfür
sei jedoch die Klärung von steuerrechtlichen Problemen.
-
In
einer Resolution zur Beschäftigungspolitik forderte die CESI für
das Jahr 2004 verstärkte Anstrengungen, um die Ziele von Lissabon zu
erreichen. Der Schlüssel liegt nach Ansicht der CESI in der Förderung
der Qualifizierung und von alternativen Arbeitszeitmodellen.
Ein Sozialabbau müsse jedoch verhindert werden.
-
Weiterhin
begrüßte die CESI den Aktionsplan 2004-2006 der EU-Kommission
zum Sprachenlernen und zur Sprachenvielfalt. Sie unterstützt
die Empfehlung, mindestens zwei Fremdsprachen zu erlernen und
die Ermutigung zum lebenslangen Lernen. Die Mobilität der
Lehrenden und Lernenden müsse stärker gefördert werden. Die
CESI bezweifelt jedoch, dass die hierfür bereit gestellten
finanziellen Mittel ausreichen.
-
Schließlich
wurden dem geschäftsführenden Vorstand Stellungnahmen der
USSP/CESI (öffentlicher Sektor), zu den Themen "Zollverwaltungen
und EU-Erweiterung", "Stress am Arbeitsplatz" sowie
"Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs" vorgelegt.
An
der Vorstandssitzung nahm auch zum ersten Mal das polnische
Gewerkschaftsforum FZZ als Vollmitglied teil. Das FZZ, welches
ca. 420.000 Mitglieder aus verschiedenen Branchen vertritt, war der CESI
am 1. Oktober 2003 beigetreten.
"Die
CESI hat im Jahr 2003 eine positive Entwicklung genommen und eine Reihe
von politischen Zielen erreicht", so der Generalsekretär der CESI
Helmut Müllers. "Dies gibt uns Antrieb für das Jahr 2004, wo
wir unsere Position in Europa weiter stärken wollen. Wichtigstes Ziel
bleibt die Beteiligung am branchenübergreifenden sozialen Dialog."
|