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24-11-2003:
Gegen eine destruktive
Arbeitsliberalisierung
Der
öffentliche Sektor der CESI (die USSP) hat am 24. November 2003 seinen
Ausschuss nach Brüssel einberufen. Unter dem Vorsitz von Christian CHAPUIS hat
er sich folgenden aktuellen Problematiken zugewandt:
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Die
alarmierende Situation des Eisenbahnsektors aufgrund von bereits
laufenden Liberalisierungsversuchen und insbesondere der erst kürzlich vom
Europäischen Parlament getroffenen Entscheidung, den Eisenbahntransport von
Gütern und Personen zu liberalisieren. Die Arbeitnehmerorganisationen, die
Mitglieder der USSP sind, und vor allem die belgische "Unabhängige
Gewerkschaft der Eisenbahner" des UNSP-Sektors glauben, dass diese
Situation verheerende Folgen in Form von Beschäftigungsverlusten aber auch
im Bereich der Sicherheit und des Komforts der Reisenden haben wird. Darüber
hinaus handelt es sich um einen Abbau des "öffentlichen Sektors",
der im Zuge einer Politik der Mindestkosten das Statut der Arbeitnehmer gefährdet
und schließlich eine untragbare Beeinträchtigung des Mobilitätsrechts
(durch die Abschaffung von unrentablen Linien beispielsweise) herbeiführt.
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Im
Rahmen ihrer Verteidigungspolitik, die auf den Erhalt eines wahrhaftigen öffentlichen
Sektors abzielt, hat sich die USSP/CESI mit der Situation der
Zollverwaltungen in Europa im Hinblick auf die bevorstehende Erweiterung
befasst. Darin fordert sie USSP/CESI umgehend eine Aus- und
Weiterbildungspolitik des Zollpersonals zur Adaptation und Erweiterung ihrer
Aufgabenbereiche, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheitsauflagen
gelegt wird. In diesem Sinne verlangt sie die Schaffung einer "Europäischen
Zollakademie". Gleichzeitig fordert die USSP/CESI eine
Vereinheitlichung des europäischen Rechts und die Harmonisierung der
Personalstatute um einheitliche Regeln an den Außengrenzen der erweiterten
Union zu gewährleisten. Für das Personal der Zollverwaltungen will die
USSP/CESI außerdem noch ein Beamtenstatut mit angemessenen
Arbeitsbedingungen durchsetzen, um deren Unabhängigkeit sicherzustellen.
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Die
künftige Rolle der USSP/CESI im sektoralen sozialen Dialog Europas
im Bereich des öffentlichen Dienstes. Die USSP beabsichtigt in der Tat,
sich ihren Platz in der europäischen Gewerkschaftslandschaft zu erkämpfen.
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Die
USSP/CESI hat ein Mal mehr Wesen und Hintergrund der Reform des europäischen
Beamtenstatutes beklagt.
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Am
Ende ihrer Arbeiten befasste sie sich mit einer Geißel, die die gesamte
Arbeitswelt erfasst hat, nämlich dem Stress und dessen
katastrophalen Folgen. Mehr als die Hälfte der verlorenen Arbeitstage sind
auf Stressfaktoren zurückzuführen. Die USSP/CESI lenkt die Aufmerksamkeit
auf die Hauptverantwortung der Arbeitgeber in diesem Bereich und verlangt
sofortige Gegenmaßnahmen.
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