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17-10-2003: "Europa muss ein Europa aller Bürger sein", sagt Peter Heesen, Präsident der Akademie Europa der CESI

 

Während der Fachtagung der Akademie Europa der CESI zum Thema "Gewerkschaftliche Beteiligungsrechte im Lichte einer europäischen Verfassung", die am 15. Oktober in Brüssel stattfand, begrüßte die CESI die Aufnahme des europäischen Sozialmodells sowie der Anerkennung der Sozialpartner in den Verfassungsentwurf. Die Vertreter der CESI haben erneut an die Tatsache erinnert, dass die CESI immer noch nicht angemessen als Sozialpartner anerkannt ist. In seiner Rede bekräftigte der Präsident der Akademie Europa der CESI Peter Heesen: "Wenn Europa ein Europa der Bürger sein will, dann muss es ein Europa aller Bürger und ihrer Repräsentanten sein."
 
Im Verlauf der Diskussionen über den Konvent und die Rechte der Arbeitnehmer kamen u.a. zwei unterschiedliche Standpunkte zum Ausdruck: ein eher positiver, der das Erreichte begrüßt, und ein eher verhaltener, der ein gravierendes Demokratiedefizit feststellt (z.B. die Aufrechterhaltung der Einstimmigkeit bei Entscheidungen in einer Reihe von Feldern.). In den Schlussfolgerungen forderten die Teilnehmer mehr Demokratie und Transparenz, eine Stärkung des "Sozialen" sowie einen angemessenen Platz für die CESI als Sozialpartnerin in einem erweiterten europäischen sozialen Dialog.
 
Zahlreiche Redner aus den Reihen der Gewerkschaften, der Arbeitgeber, der Europäischen Institutionen und der Wissenschaft haben ihre Standpunkte zum Thema der Tagung ausgetauscht: die Parlamentsabgeordneten Jens-Peter Bonde (EDD, Dänemark) und Paolo Bartolozzi (PPE-DE, Italien) sowie Hans-Werner Müller (Generalsekretär der UEAPME), Guillaume Durand (The European Policy Centre), Jackie Morin (Europäische Kommission) und Lucien François (Europarat). Teilnehmer von Seiten der CESI waren der Generalsekretär Helmut Müllers, der Präsident Valerio Salvatore sowie
Charles Bonissol und
Fedele Ricciato (Vizepräsidenten der Akademie Europa der CESI). Die Diskussionsrunden wurden moderiert von Frau Claude du Granrut (Ausschuss der Regionen) und Ferdinando Riccardi (Herausgeber des Bulletin quotidien Europe).
 
 


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